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Ziele des Generationenplanes

Wer Visionen realisieren möchte, muss sich erst einmal Ziele setzen – und das sind sie:

  • Erstellung eines Planungsinstrumentes als Grundlage für die gemeindeeigene Planung und die Kommunikation
  • Erzeugung eines gemeinsamen Verständnisses für die Handlungsbereiche der räumlichen Planung sowie die
  • jeweiligen Nutzungsmöglichkeiten
  • Herstellung eines Überblicks über die unterschiedlichen Qualitäten der Siedlungsbereiche
  • Identifizierung von Bereichen mit Veränderungserfordernis und/oder Entwicklungspotential
  • Identifizierung von möglichen Entwicklungsimpulsen, die durch die Gemeinde gesetzt werden können
  • Grundlage für die allfällige Durchführung von Architekturwettbewerben zur baulichen Entwicklung von
  • Veränderungs- und Potentialflächen
  • Darstellung der etappen- und quartiersweisen Realisierungsmöglichkeit
  • Formulierung von öffentlichen Interessen und Anliegen des Allgemeinwohls, die bei einer Entwicklung der
  • Breiteneder-Gründe berücksichtigt werden müssen
  • Vorgabe von Rahmenbedingungen einer allfälligen Bebauung hinsichtlich der Stadt- und Objektplanung, der
  • Freiraumplanung sowie der Verkehrs- und Mobilitätsplanung

Offen für Neues

Bei all dem Entwicklungspotential: Breitenfurt ist zweifelsohne wert, »bewohnt« zu werden.

Darüber sind sich wohl auch alle einig, die sich am Prozess »Generationenplan« beteiligt haben und weiter beteiligen werden. Jene Mitmenschen, die mit offenen Augen, Ohren und einem offenen Geist durch unsere Gemeinde gehen, Potenziale aufspüren, Ideen formulieren und Lösungen suchen, die das Zusammenleben von uns BreitenfurterInnen noch weiter verbessern können.


So ein Prozess hat einen Anfang

In unserem Fall bereits 2013, aber – im Gegensatz zur Wurscht – kein Ende.

Weil es uns eben nicht »Wurscht« sein kann, wohin die Reise von Breitenfurt geht. Dementsprechend handelt es sich beim nun einmal vorliegenden ersten Schritt des Generationenplans um eine Basis, von der aus wir noch weiter arbeiten können, müssen und dürfen. Der Prozess bleibt offen, ist aber nun – nach den unzähligen tollen Beiträgen und Ideen aus der Bevölkerung – um eine fachliche Sicht ergänzt. Und zusammen mit der Leidenschaft, der Emotion und der »Liebe« zu Breitenfurt können wir mit Vorfreude in die Zukunft schauen.


Making of Generationenplan

Was besteht, was funktioniert, was gehört bewahrt und wo bedarf es einer Veränderung?

Die Aufgabe der Gemeinde ist es, sich mit Stärken, Defiziten und Entwicklungspotenzialen auseinanderzusetzen. Dabei gehen wir Schritt für Schritt gemeinsam.

Drei Dinge standen von Anfang an bei der Erarbeitung unseres Generationenplanes im Vordergrund:

Die Meilensteine im Projekt im Kurz-Überblick:

  • März 2013: Startschuss des ersten BürgerInnenbeteiligungsprojektes in Breitenfurt
  • Frühjahr 2013: erste Zukunftsworkshops unter reger Beteiligung der BreitenfurterInnen
  • Mai 2013: Schriftliche Umfrage zur Zufriedenheit, zu Ideen und Visionen mit 33 Prozent Beteiligung (!)
  • Oktober 2018: Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Generationenplans
  • Herbst/Winter 2018/19: Entwicklung eines stufenweisen Plans zur Umsetzung bis 2023 und darüber hinaus!

Breitenfurt hat Ideen

Das macht uns aus: eine gute Mischung aus Zufriedenheit und Anpacken.

Die Ausgangssituation unserer Gemeinde – dessen sind wir uns alle bewusst – ist einerseits nicht die einfachste, andererseits verfügt Breitenfurt über viele Freiräume, die kreativ und funktionell genutzt, geplant, verändert oder aber auch einfach bewahrt werden können. Was über alldem steht ist die Strategie, als Gemeinde aktiv diesen Prozess zu gestalten und zu planen. Die Interessen von uns BreitenfurterInnen in Einklang zu bringen mit privaten GrundeigentümerInnen, mit juristischen Fragen, mit Anforderungen an ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Leben – das ist von Anfang an der Auftrag und die Intention aller Beteiligten.

Macht Platz. Für die Zukunft.

Dass im Zuge dessen unterschiedliche Ansichten, wie sich die Zukunft in Breitenfurt abbilden soll, zu Tage treten und aufeinander treffen, ist nicht nur logisch, sondern vielmehr erfreulich. Die Buntheit der Ideen und Meinungen geht selbst durch politische Lager und Altersschichten. Wichtig ist nur, dass wir die Lebhaftigkeit und den Respekt bei allen Unterschieden bewahren. Und dann wird der Weg über die nächsten Jahre und Jahrzehnte einer sein, den wir alle zusammen gerne gehen.


Aktuelle Berichte zum Download

Hier können Sie sich die aktuellsten Berichte und Studien downloaden.


Projekt Festplatz


Projekt Beisteiner


Projekt Kardinal Piffl-Platz


Projekt Forum Breitenfurt


Projekt Breiteneder


Projekt Verkehrsknoten